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Ministrantenwechsel in Laaber

 

LAABER. Pfarrer Thomas Eholzer hat in der Pfarrei St. Johannes drei neue Ministranten aufgenommen. Die neu­en „Minis“ sind zwar schon seit April letzten Jahres im Einsatz, aber durch die Kirchenrenovierung und zahlrei­che Termine, war es noch nicht mög­lich, Maximilian Hollweck, Elias Lachner und Niklas Vohler ganz offizi­ell im Kreise der Ministranten zu be­grüßen. Im selben Gottesdienst wurden Johann Walter, Sebastian und Julius Lang, nach sieben Jahren Ministrantendienst verabschiedet. Pfarrer Eholzer dankte den dreien für ihren Einsatz in der Pfarrgemeinde und überreichte ihnen ein kleines Geschenk und eine Urkunde. Johannes Walter übernimmt gleich eine neue Aufgabe in der Pfarrei und bringt sich in Zukunft im Mesnerdienst ein.

 

 

 

Foto: Wittmann

 

Neue Gewänder für die Sternsinger

Die beiden Kirchenverwaltungsmitglieder Helga Schaller und Birgit Wittmann aus Laaber haben die Aktion angestoßen.

 

Laaber.Die beiden Kirchenverwaltungsmitglieder Helga Schaller und Birgit Wittmann haben sich der Aktion „Neue Sternsinger-Gewänder“ angenommen, um die rund 40 Jahre alten Gewänder zu ersetzen. Zur Finanzierung des Vorhabens spendeten die drei ortsansässigen Firmen Fliesen Vohler, Bauelemente Schaller, Schreinerei Bösl sowie Pfarrer Eholzer. Beim Materialeinkauf gab Lisa’s Stoffstube in Parsberg noch einen Rabatt für die gute Sache. Die kunstvoll von Maria Schmauser gefertigten Hüte aus der „alten“ Generation an Kleidung wurden als Grundlage genommen. Ulrike Nisslbeck aus Pilsach fertigte einen Schnitt für die neuen Kleider an. Es fanden zwei große Nähaktionen statt, bei der viele Hände mithalfen. Ohne die fleißigen Näherinnen Maria Schmauser, Barbara Bösl und Resi Kleindienst, die nicht nur nähten, sondern auch das nötige Fachwissen mitbrachten, wäre die Aktion nicht möglich gewesen.

Foto: Wittmann

 

 

Die katholische Kirchengemeinde von Laaber bedankt sich bei Georg Semmler

 

Herr Georg Semmler war sehr engagiert in seiner Kirchengemeinde in Laaber. Er hat den Dienst des Lektors, des Kommunionhelfers und des Mesners in vorbildlicher Weise ausgeübt. Nun hat er seinen Wohnsitz nach Lauterhofen verlegt. Aus diesem Grund hat er seine Kirchlichen Dienste zum Jahresende 2018 niedergelegt. Am Laaberer Kirchweihsonntag wurde ihm deswegen herzlich für seine vielen Dienste gedankt und ihm ein kleine Abschiedsgeschenk überreicht. Pfarrer Eholzer würdigte seine höhe Einsatzbreitschaft für seine Kirchengemeinde. Es wird in Laaber schwer sein, so der Geistliche, alle Dienste neu zu besetzen. Aber in Laaber geht man trotzdem mit einer frisch renovierten Kirche, mutig in eine gute Zukunft.

 

Foto: Wittmann

 

 

9 Ehepaare feierten in der Kirche St. Johannes von Laaber ihr Ehejubiläum

Der Pfarrgemeinderat hat die Jubelpaare des Pfarrverbandes Oberwiesenacker, Dietkirchen und Laaber zu einem Festgottesdienst mit Pfarrer Thomas Eholzer, in der Laaberer Kirche, und zum anschließender Kaffee und Kuchen, im Pfarrheim, eingeladen. In einer Zeit, in der es nicht mehr selbstverständlich ist, dass ein Ehepaar ein Jubiläum feiern kann, wurden alle Jubelpaare des Jahres 2018 eingeladen, mit der Kirchengemeinde dieses Fest zu feiern. Weil der Pfarrgemeinderat die Paare zu einem gemütlichen Kaffeetrinken und zum persönlichen Austausch eingeladen hatte, wurde der Gottesdienst am Sonntagnachmittag des Christkönigssonntag um 14.30 Uhr gehalten. Es ist eine ungewöhnliche Zeit für einen Sonntagsgottesdienst, aber die geladenen Gäste waren froh über die schöne Gestaltung dieses Festes. Der Pfarrgemeinderat hat das Fest organisiert und für Kaffee und Kuchen gesorgt. Alle Beteiligten begeistert von diesem Festtag.

Foto: Wittmann

 

Kirchengemeinde Laaber

Die Laaberer Kirche St. Johannes der Evangelist wurde von April bis Oktober 2018 renoviert, nun strahlt sie in hellem Glanz und lädt wieder neu zum beten und Gottesdienst ein.

Die Kirche von Laaber ist fertig renoviert.

Foto: B. Wittmann

Am Sonntag 28.10.2018 wurde sie wiedereröffnet.

Foto: B. Wittman

Diözesanbischof Greger Maria Hanke OSB wurde eingeladen.

Foto: Be. Wittmann

 

Zur Wiedereröffnung der Kirche am Sonntag, 28. Oktober, kam Bischof Gregor Maria Hanke OSB, um den ersten Gottesdienst mit den Laaberen und ihren Ehrengästen zu feiern.

Vor der Kirche auf dem Dorfplatz wurde wegen dem schlechten Wetter ein Zelt aufgebaut.

In diesem Zelt wurde der Diözesanbischof von Jung und Alt begrüßt.

 

Der Bischof wurde von der Bevölkerung Laabers herzlich willkommen geheißen.

Foto: B. Wittmann

Ministranten von Laaber, Pfr. Eholzer u. Pfr. Jablonski feierten mit dem Bischof.

Foto: B. Wittmann

 

Dann ging es in die neu hergerichtete Kirche und es wurde ein feierlicher Gottesdienst gefeiert.

 

Alles Ministranten von Laaber und Tartsberg waren gekommen.

Foto: B. Wittmann

Ein Projektchor aus 3 Sängergruppen wurde gebildelt. Leitung: Elisabeth Setzter.

Foto: B. Wittmann

Ministranten und Klerus vor dem Auszug.

Foto: B. Wittmann

Gruppenbild Ministranten von Laaber, Pfr. Jablonski, Pfr. Eholzer u. Bischof Hanke

Foto: B. Wittmann

 

Die Ministranten von Laaber waren besonders stolz, dass der hohe Gast aus Eichstätt sich mit Pfarrer Thomas Eholzer und Pfarrer Andrzej Jablonski zu einem Gruppenfoto aufstellte.

 

Die zwei waren auf dem ersten Foto nicht dabei.

Foto: B. Wittmann

Thomas Holleck wurde geehrt im Gasthaus Spies weil er die meißten ehrenamtlichen Stunden für die Kirche Laaber geleistet hat.

Foto: B. Wittmann

 

Innensanierung Kath. Expositur St Johannes Evangelist in Laaber
Bei der katholischen Filialkirche „St. Johannes Evangelist“ in Laaber bei Pilsach
handelt es sich um eine denkmalgeschützte in Teilen romanische Anlage, die
ursprünglich als Burgkapelle errichtet wurde. In spätgotischer Zeit um 1486 wurden
die Langhausmauern erhöht und das Gotteshaus auch umgestaltet. Der Chor im 3/8
Schluss sowie der Turm wurden erst im ausgehenden 17. Jahrhundert angebaut.
Dabei wurde auch der Dachstuhl über dem Langhaus neu errichtet. 1981/82 wurde
die Kirche erweitet. Hierzu wurde der barocke Chorraum abgebrochen und durch
einen Hallenchor, der in der Bauköperform große Ähnlichkeiten mit den gotischen
Hallenchören der Sebaldus bzw. Lorenzkirche in Nürnberg aufweist errichtet. Bei
dieser Kirchenerweiterung wurde der barocke Kehlbalkendachstuhl über dem
Langhaus bis auf die Zerrrbalkenlage abgebrochen und durch einen neuzeitlichen
Pfettendachstuhl ersetzt.
Die Dächer über Chor und Langhaus sind mit Biberschwanz-Flachziegeln, das Dach
des Turmhelms mit Kupferblech eingedeckt.
Kirchenabmessungen aussen:
Langhaus
- Länge ca. 14,50 m- Breite ca. 8,50 m
Hallenchor
Breite ca. 14,10 m Länge ca. 14,00 m mit 3/8 Schluss
Turm ca. 7,00 x 6,50 m
Sakristeianbau b/t ca. 6,10 x 5,0 m
Kirchturmhöhe ca. 33 m
Vorgesehene Sanierungsmaßnahmen:
-Restaurierung/Konservierung des Kunstgutes
-Tüchen der Raumschale
-Restaurierung der Deckenfresken
- Stuckrestaurierung im Langhaus
- Abnehmen des geschädigten Sockelputzes im Vorraum Turm u. Teilbereichen
Langhaus.
Verputzen der freigelegten Wandflächen mit Feuchteregulierungsputz
-Teilweise Erneuerung der Beleuchtung
-Überholen, Reinigen u. Stimmen der Orgel
- Sanierung Glockenstuhl mit Drehen d. Glocken
- Sanierung Balkenlage u. Bodenbelag der Glockenstube
Bauzeiten (Putzabnehmen):
- Beginn nach Abbau bzw. Schutz des verbleibenden Kunstgutes voraussichtlich ab
15 KW 2018
Gesamtfertigstellung Ende Oktober 2018
Kosten
Die Innensanierung ist mit Kosten von knapp 300.000,-- € (brutto) veranschlagt.
Dabei sollen einige Positionen eingespart werden z. B. Verzicht auf eine
Kirchenheizung und eine neue Beschallungsanlage. Die Arbeiten zum
bekämpfenden Holzschutz (Begasung) wurde bereits vor zwei Jahren ausgeführt.
Die Diözese Eichstätt hat einen Zuschuss von 25 % der Sanierungskosten zugesagt.
Die Kirchengemeinde leistet bei den Arbeiten wertvolle Hand und Spanndienste, so
wurden z.B. gleich bei Beginn der Sanierungsmaßnahmen die Gestühle in
Eigenregie der Kirchengemeinde von starken Helfern ausgebaut und sicher verstaut.
Der Glockenstube wurde in Vorbereitung der Glockensanierungsarbeiten
ausgeräumt, gereinigt.
Die Kirchenverwaltung kümmert sich ehrenamtlich stets um die Baumaßnahme.
Regelmäßige Bau-Besprechungen sowie Helferarbeiten werden stets ausgeführt.
Hr. Hollweck ist stets Ansprechpartner (Aufsperren/Absperren…) sowohl für die
Bauleitung als auch für die Handwerker.

 

 

Diese fleißigen Helfer haben die Kirche von Laaber nach der Renvierung gereinigt,
damit wieder in einer sauberen Kirche gebetet werden konnte.

Herzlichen Dank und Vergelt´s Gott dafür!

Foto: Wittmann

 

 

Laaber: Kirche von Grund auf saniert

 

 

 

 

Am Gotteshaus gibt es viel zu tun. Derzeit laufen die Arbeiten, nach denen bereits die nächste Herausforderung wartet.
Von Doris Distler

Der Turm wird stabilisiert – deshalb stehen Glocken und Uhr derzeit still. Foto: Distler

Laaber.„Wenn ich in der Früh um sechs aus dem Haus gehe, läutet keine Kirchenglocke. Dann schau ich auf die Uhr und merke, dass ich schon fünf Minuten später dran bin. Das Läuten fehlt schon,“ sagt Erwin Walter, Kichenpfleger aus Laaber. Birgit Wittmann von der Kirchenverwaltung ist froh, dass der Weiße Sonntag schon vorbei ist. Denn die Kirchenverwaltung kümmert sich derzeit um die Renovierung der Expositurkirche St. Johannes der Evangelist – und später auch um die Finanzierung der mit 300 000 Euro veranschlagten Renovierung.

Alle halfen mit

Los ging es mit dem Ausräumen der Kirche eine Woche nach dem Weißen Sonntag, wobei die ganze Dorfgemeinschaft mithalf. Wer jetzt die Kirche betritt, landet auf einer Baustelle und geht zwischen Säcken mit Gips und Zement über Folien zum eingepackten Altar, vor dem sich Kirchenbänke stapeln. Die Bänke sollen während der Arbeiten in der Kirche bleiben, denn durch Klimaveränderungen würden sie leiden.

„Es wird Zeit, dass was getan wird“, ist Walter überzeugt. Er zählt auf: Die Wände zeigen Wasserschäden, der Innenraum der Kirche ist schwarz geworden und auch die Heiligenfiguren und -bilder sind verschmutzt. „Das zieht sich schon über Jahre. Im Lauf der Zeit ist es innen immer finsterer geworden,“ sagt Walter.

Der Turm wird stabilisiert – deshalb stehen Glocken und Uhr derzeit still. Foto: Distler

Von der voraussichtlich größte Baustelle bei der Kirchenrenovierung berichtet Thomas Eholzer, Pfarrer in Oberwiesenacker und Laaber: „Im Glockenturm müssen Arbeiten gemacht werden, die die Stabilität verbessern. Dazu müssen zusätzlich Holzstreben eingesetzt werden.“ Das habe zur Folge, dass die vier Zifferblätter der Kirchenuhr einzeln angetrieben werden müssen. Im Moment steht die Uhr. „Mal schnell auf die Uhr schauen“ vermisst Wittmann seither besonders. Aber auch die Schulkinder seien jetzt zeitlich desorientiert in Laaber, denn das Leben spiele sich nun einmal rund um die Kirche ab, erklärt sie.

Kunstwerke werden gereinigt

Täglich sind derzeit Handwerker in der Kirche. Sie schlagen schadhafte Putzteile ab, verputzen neu und streichen dann. „Das Parkett unter den Kirchenbänken soll abgeschliffen und geölt werden,“ erläutert Eholzer. Auch die Kunstwerke der Kirche werden überholt: Die Altäre, die Heiligenfiguren und das Deckengemälde sollen gereinigt werden. Die Arbeiten sollen laut dem Architekten Gerhard Meier bis Oktober abgeschlossen sein. Für den 28. Oktober ist geplant, dass Bischof Gregor Maria Hanke den ersten Gottesdienst in der frisch renovierten Kirche hält – wenn alles klappt mit den geplanten Arbeiten und keine weiteren Schäden auftreten. „Das glaube ich nicht, dass noch was kommt“, ist Walter überzeugt: „Der Altarraum ist erst in den 80er-Jahren angebaut worden. So schlimme Schäden können da noch nicht entstanden sein.“

 

Im Eingangsbereich der Expositurkirche fallen schadhafte Stellen im Mauerwerk ins Auge.

Bis dahin werden Messen provisorisch im benachbarten Pfarrheim abgehalten. Bei Beerdigungen findet der Gottesdienst in Dietkirchen statt, die Beerdigung selbst auf dem Laaberer Friedhof neben der Kirche. Gleich nach dem Ausräumen der Kirche gab es einen solchen Trauerfall. Walter hatte gehofft, „dass sich die Leute mit dem Sterben a bissl Zeit lassen, bis die Kirche wieder hergerichtet ist“.

Die Kirche in Laaber ist geschichtsträchtig, erklärt Architekt Gerhard Meier: Wo sich heute der Friedhof befindet, dürfte früher eine Burg gestanden haben. Die Kirche selbst ist laut Meier wohl aus der ehemaligen Burgkapelle hervorgegangen, die im Mittelalter erhöht wurde. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche umgebaut und nach dem Dreißigjährigen Krieg neu ausgestattet. Frühere Kunstschätze sind wohl während des Krieges verloren gegangen – lediglich der Opferstock von 1618 kann heuer Jubiläum heuer feiern. 1982 wurde die Kirche dann erweitert: Der barocke Chorraum wurde abgerissen und ein größerer aufgebaut. Der damalige Architekt, der aus Nürnberger stammte, gestaltete den Baukörper wie St. Sebald oder St. Lorenz. So bietet die Kirche heute ein gotisches Bild, obwohl sie nicht gotisch ist.

 

Foto: Distler

 

Die Erstkommunion gefeiert

DIETKIRCHEN-LAABER. Die Pfarrei Dietkirchen-Laaber erlebte am gestri­gen Weißen Sonntag einen großen Festtag: Zwölf Kinder aus der Pfarrge­meinde feierten in der Pfarrkirche „St Johannes der Evangelist“ den erstmali­gen Empfang der heiligen Kommuni­on. Pfarrer Thomas Eholzer sprach den jungen Christen den Mut zu, sich wiederneu für Jesus Christus durch die Teilnahme an der Gottes­dienstfeier begeistern zu lassen. Mit am Altar stand auch Pater Benedikt Die Dankesworte galten allen, die sich mit eingebracht haben, die Erstkommu­nionkinder auf diesen Tag vorzuberei­ten und ihnen dann auch diese schone Feier zu ermöglichen. (pws)

 

 

 

Weißer Sonntag 2018 Laaber - Foto: Schön

 

Sechs Kinder feierten in Laaber Erstkommunion

Bei einem Festgottesdienst in der St. Johannes Kirche in Laaber hat Pfarrer Thomas Eholzer an sechs Buben und Mädchen die Erstkommunion gespendet. Vier der Kinder kommen aus Laaber, zwei aus Dietkirchen. Für Musik sorgte die Gruppe Himmelsgeflüster. Die Dankandacht gestaltete Pfarrer Thomas Eholzer mit den Erstkommunikanten in der St. Stephanus Kirche in Dietkirchen. Vorbereitet wurden die Kinder von Pfarrer Thomas Eholzer und Elisabeth Setzer. (nbs)

 

 

Erstkommunion 2016 Weißer Sonntag - Foto: Sandra Spies

Urnenbestattung ist Normalität geworden

Die neue Urnenanlage in Laaber wurde gesegnet. Auch Bänke wurden aufgestellt – der Friedhof soll auch Ort für Lebende sein.                                                        

von Hans Braun

Laaber. Auf dem Friedhof in Laaber haben am Volkstrauertag der katholische Pfarrer Thomas Eholzer (Oberwiesenacker) und der evangelischer Pfarrer Peter Loos (Neumarkt) der neuen Urnenanlage den kirchlichen Segen erteilt.

Die fünf Stelen mit je drei Urnenkammern und die 19 Graburnenplätze beim Eingang der St. Johannes Kirche kosteten die Gemeinde Pilsach rund 30 000 Euro. Darin sind auch schon die Kosten für vier Ruhebänke eingerechnet, die hier aufgestellt worden sind.

Geplant wurde die Anlage vom Landschaftsarchitekten Martin Kölbl aus Pilsach. Den Platz gestaltete die Baufirma Braun aus Lengenfeld. Bürgermeister Adolf Wolf sagte, ein Friedhof solle durch das Aufsuchen der Gräber „lebendig“ sein. Sei die Urnenbestattung vor 20 Jahren eine Seltenheit gewesen, sei sie heute ganz normal, sagte Wolf. Damit wolle er zum Ausdruck bringen, dass sich die Friedhöfe und die Trauerformen, wie das Leben selbst, ständig veränderten. Die Gemeinde Pilsach wolle mit dieser Urnenanlage versuchen, sich den Bedürfnissen der heutigen Zeit anzupassen, sagte Wolf. Der Bürgermeister dankte den Mitgliedern seines Gemeinderates für diese Entscheidung und den Architekten für die Gestaltung des Platzes. „Die vier Ruhebänke sollen dazu beitragen, dass der Friedhof auch ein Ort der Kommunikation ist“, sagte der Bürgermeister.

Pfarrer Peter Loos betonte in seiner Ansprache die einst gute Entscheidung der Vorfahren, die Friedhöfe neben der Kirche anzulegen, „damit sich die Christen um die Auferstehung versammeln können“. Mit dem Wort „Gottesacker“, wie der Friedhof auch genannt wird, zeigten die Menschen an, woran sie glaubten, sagte Pfarrer Loos weiter. Angesicht von Tod und Vergänglichkeit kommt seiner Meinung nach die Frage auf: „Haben wir selbst eine Hoffnung?“. Darauf könne er nur eine Antwort geben, so Loos: „Christus“ ist die Hoffnung.